Die 7 größten Fehler bei Rosen

 

1. Rosen in magere und steinige Böden pflanzen!
Rosen haben eher empfindliche Wurzeln und mögen‘s üppig. Deshalb beim Pflanzen das Loch mind. doppelt so groß wie den Topf der Pflanze graben und mit lockerer Erde befüllen, keinen reinen Torf verwenden, da dieser recht sauer ist.
Zum Düngen eignen sich am besten biologische Dünger wie Oscorna Animalin oder einfach alter Mist. letzteres ist jedoch meist mit Unkrautsamen versehen die später gejätet werden müssen.Auf keinen Fall frischen Mist hinzugeben da dieser einfach noch zu „scharf“ ist.

2. Rosen vor dem Winter zu viel schneiden
Bei den kalten Wintern in Tirol können zu klein geschnittene Rosen zu Radikal an Erfrierungen leiden. Schneiden Sie diese lieber im Frühjahr. Ansonsten kann im Herbst an der Rose geschnitten werden, wie man möchte. Zumindest Triebe, die man nicht mehr haben will, kann man einfach entfernen. Sollte sie von unten kahl oder Ihnen schlichtweg zu groß werden kann auch mal radikal geschnitten werden, hier aber am besten beim Fachmann nachfragen.Weiter‘s sollten Rosen im Winter zb. mit Tannenästen abgedeckt werden.

3. Rosen mit frischen Rindenmulch mulchen
Frischer Rindenmulch gibt dem Boden Gerbsäure ab und diese versauert den Boden. Da Rosen keine sauren Böden mögen, sollte hier besser darauf verzichtet werden. Die Rose wächst unter diesen Umständen meist kümmerlich ist sehr krankheitsanfällig sprich sie ist dann meist kein schöner Anblick. Aber Mulch im Rosenbeet sieht doch gut aus? Das stimmt aber es gibt auch viele andere Abdeckmaterialien die dem Mulch um nichts nach stehen. Kakauschalen, Marmorkies, Blumenerde oder Gartenfaser eignen sich Bestens.
Wer dennoch schon gemulcht hat kann auch auf Kalk und Urgesteinsmehl zurückgreifen, diese haben eine auf den Boden basische Wirkung und heben den Ph Wert wieder. Auch bei Bux sollte auf Rindenmulch verzichtet werden.

4. Rosen zu schattig pflanzen
Damit Rosen blühen, benötigen sie viel Sonne.

5. Rosen zu eng pflanzen
Rosen benötigen Platz zum Wachsen. Deshalb bei Rosenbeeten max. alle 60 cm eine Beetrose pflanzen.

6. Fungizide wirken nur Vorbeugend.
Das stimmt so nicht ganz, man verwendet sie am besten vorbeugend um somit spätere Schäden von Pilzen zu vermeiden.Dieser stirbt zwar bei einer Behandlung ab, jedoch die Schäden bleiben am Blatt sichtbar.

7. Nach Verblühen der Rosenblüten sollte man diese am Strauch lassen.
Das stimmt nicht. Diese gehören weg, und zwar sofort nach dem abblühen! So kann die Rose anstatt Samen zu bilden, die Kraft dazu nutzen, um noch einmal zu blühen.

Wichtig: Achten Sie beim Kauf auf Resistente Sorten gegen Mehltau und dergleichen und lassen sie sich beim Kauf gut beraten.

Jetzt steht ihrem Rosenbeet nichts mehr im Weg!
Written by anna